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by Lisa Boller

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Das Sommersemester begann für uns mit einem Gefühl von Aufbruch. Unser Abschlusskonzert im Juli war kein reines Programm, sondern ein Dialog zwischen Epochen. Coldplay, Mozart und John Dowland standen nebeneinander und erzählten gemeinsam von Rhythmus und Gemeinschaft. Die Leitung von Magdalena Kilian und Felix Brendel schuf einen Raum, in dem Stimmen sich entfalten dürfen.

Neben diesem Höhepunkt gab es zwei Momente, die den Chor in die Stadt und in die Geschichte seiner eigenen Universität getragen haben. Beim Bayreuther Bürgerfest sangen wir im Flashmob gemeinsam mit dem Universitätsorchester.

Und dann das Ereignis, von dem wir seit unserer Gründung träumen. Am 20. Oktober 2025 durften wir beim Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bayreuth im Markgräflichen Opernhaus auftreten. Gemeinsam mit dem Orchester gestalteten wir die musikalische Umrahmung des Abends; für jedes Jahrzehnt ein Lied, als Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und dem, was noch kommen wird. Ich dachte dabei an einen Satz, der 2021 im Artikel über unsere Neugründung stand. Damals äußerte der frisch gewählte Vorstand, fast entschuldigend, einen Traum:

Einmal im Opernhaus auftreten.
Manchmal erfüllt sich ein Traum nicht durch Glück, sondern weil Menschen ihn tragen, auch dann, wenn er noch zu groß wirkt. Dieses Semester hat er sich erfüllt.

Dass wir all das realisieren konnten, verdanken wir nicht zuletzt der Brigitte Merk-Erbe Stiftung. Ihre Unterstützung macht aus Möglichkeiten Wirklichkeit. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.

Derya Uzun
2. Vorsitzende des Fördervereins Unichor Bayreuth

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