Categories: Allgemein

by Lisa Boller

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„Hilfe muss auf Augenhöhe angeboten werden, ohne Verurteilung, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Verpflichtung“, so der Leitsatz unserer Stadtmission. Unser Café in der Bayreuther Sophienstraße ist wie ein Gastronomiebetrieb aufgebaut. Das Besondere: Man bezahlt nur so viel man kann, gleich, ob es um einen Kaffee oder eine Mahlzeit geht. Zusätzlich gibt es zahlreiche, kostenlose Angebote zur sozialen und kulturellen Teilhabe, von Seniorengymnastik über Rückenschule bis hin zu Dichterlesungen und musikalischen Veranstaltungen. 
Obdachlosigkeit und Armut sind nicht angeboren, so haben unsere Gäste ganz unterschiedliche Biografien und Lebensgeschichten. Einige stammen beispielsweise aus landwirtschaftlichen Betrieben oder haben früher Unternehmen geleitet. Durch Erkrankung, Behinderung oder andere Schicksalsschläge sind sie in Armut geraten. Körperliche / psychische Erkrankungen oder auch Schamgefühl halten sie oftmals davon ab, behördliche Hilfsangebote zu nutzen. Wir bieten Menschen in Notlagen und/oder Armut eine warme Mahlzeit am Tag und helfen mit Gütern des täglichen Bedarfs. Für viele unserer Gäste ist das Café in der Sophienstraße inzwischen zu einem wichtigen Anlaufpunkt in ihrem Leben geworden. Aktuell betreuen und versorgen wir zudem Flüchtlingsfamilien aus verschiedenen Ländern, nur ein Beispiel ist die Ukraine. 
Dank der Unterstützung der Brigitte-Merk-Erbe-Stiftung konnten wir nun eine mobile Rampe erwerben. Diese ermöglicht Besuchern mit körperlichen Einschränkungen einen barrierefreien Zugang zu unserem Café.

Des Weiteren konnten wir dank der Brigitte Merk-Erbe-Stiftung neue Tassen, Geschirr und Besteck besorgen. Unsere Bestände haben angesichts der immer weiterwachsenden Zahl unserer Besucher nicht mehr ausgereicht. Beeindruckt hat uns die unkomplizierte und schnelle Unterstützung. 
Wir sagen auch an dieser Stelle Dank und wünschen Gottes Segen für die weitere Arbeit

i.A. Renate Jung
Verwaltungsangestellte
LKG Stadtmission Bayreuth

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